5: Bleib Jung, gestalte dir die Welt
Wenig Schlaf, viel gerede und ein zuckersüßes Intro, gleich nach dem nächsten Teil ihres Buches. Alex und Benni reden über das Altwerden, das Einschlafen und die Welt. Viel Spaß!
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Es sind die kleinen Dinge im Leben die uns glücklich machen. Wie dieser kleine aber feine Podcast zweier Väter die sich eine kurze Auszeit nehmen, um sich zu unterhalten, um euch zu unterhalten, um die Familie zu unterhalten (ernsthaft das ist doch alles nicht mehr bezahlbar – ab jetzt nur noch Wasser und Brot).
Für euch aber machen wir aus dem wässrigen Alltag jede Woche eine edle Folge Dadgeflüster (zum weinen).
Liebe ist der Schlüssel. Und Schlüssel sind auch Schlüssel.
Nennen wir es Sommerpause. Auch diese Woche kein dynamisches Duo.

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„Trotz“ ist kein passender Begriff
Laut Duden bedeutet Trotz „hartnäckiger [eigensinniger] Widerstand gegen eine Autorität aus dem Gefühl heraus, im Recht zu sein“. Doch ist es das wirklich, was sich in den Reaktionen der Kinder zeigt? Das Kind zeigt in seiner Äußerung seine Vorstellung, seinen Willen oder Wunsch. Es tut das nicht in erster Linie als Widerstand gegen eine Autorität (sofern man die Beziehung zwischen Kind und Eltern überhaupt mit diesem Machtgefälle bezeichnen möchte). Es lehnt sich nicht in erster Linie gegen einen anderen Menschen auf, sondern zeigt seine eigenen Vorstellungen, die sich eben von denen eines anderen Menschen unterscheiden. Der Widerstand ist erst die Konsequenz dessen, dass das Kind selbst auf einen Widerstand stößt. Oftmals sind die Kinder davon selbst überrascht. Gerade kleine Kinder, deren Empathie noch nicht so weit ausgebildet ist, dass sie sich problemlos in andere hinein versetzen können, sind selbst davon überrascht, dass die Person gegenüber ganz andere Vorstellungen hat als sie selber. „Was, Mama möchte nicht, dass ich diesen tollen grünen Flummi mitnehme? Ich verstehe die Welt nicht mehr!“ könnten sie sagen, wäre ihnen das möglich. Nein, Kinder wollen sich nicht gegen Erwachsene auflehnen aus Respektlosigkeit oder einfach nur der Sache wegen. Sie lehnen sich auf, weil sie eigene Ideen von ihrem Leben haben. Sie wollen nicht mehr die Jacke von Mama oder Papa zu gemacht bekommen, sondern wollen es selbst probieren. (Quelle: geborgenwachsen.de)
Natürlich gibt es Phasen in denen Kinder ihren eigenen Willen entdecken und das ist wichtig und richtig, aber „Trotz“ ist für mich falsch gewählt.
Und ja, ich lese viel (jetzt können sich Hörer vielleicht vorstellen wer ich bin), was aber nicht bedeutet das ich keine eigene Vorstellung von unserer Erziehung habe. Ein Buch dessen Inhalt mir widerstrebt, das wird zugeklappt. Ein Buch bei dem ich denke, so sehe ich das auch, das wird weiter gelesen. Und es kann backround liefern um Kritikern von Familienbett, langzeitstillen, abhalten und co sachlich entgegen zu treten. So lange sich der Inhalt mit meiner Vorstellung vom Familienleben deckt, finde ich nichts verwerflich daran